Mit vielen Millionen Blickkontakten in TV und den Printmedien, sowie einigen Hunderttausend Zuschauern an den Rennstrecken zählen die imposanten Lastwagen – Rennen zu den meistgesehenen Motorsportarten.
2010 ist insofern ein Jubiläumsjahr für das TRUCK RACE TEAM ALLGÄUER und MAN, da die Zusammenarbeit seit 10 Jahren besteht und kürzlich für zwei weitere Jahre verlängert wurde. Das TRUCK RACE TEAM ALLGÄUER baute den ersten Renn-TGA und war mit diesem Typ auf Anhieb erfolgreich. Zahlreiche Topplatzierungen sowie einen Europameister,- und drei Vizemeistertitel konnte das Team in dieser Dekade erringen.
Direkt im Anschluss an diese Pressekonferenz reist das komplette TRUCK RACE TEAM ALLGÄUER in Richtung Südfrankreich, wo Anfang der kommenden Woche die ersten Testfahrten stattfinden. In Zusammenarbeit mit MAN werden weitere Testfahrten im April, ebenfalls in Südfrankreich, durchgeführt.
Für dieses Jahr stehen auf dem FIA European Championship folgende Rennen auf dem Kalender: Misano (22./23.Mai), Albacete (05./06.Juni), Nogaro (19./20. Juni), Nürburgring (24./25. Juli), Most (28.29 August), Zolder (11./12.September) und Le Mans (18./19. September). Wie gewohnt endet die Saison auf dem ehemaligen Formel 1 Kurs in Jarama (02./03. Oktober) 30 km nördlich von Madrid.
Ein weiteres Highlight stellt das geplante Einladungsrennen im russischen Smolensk dar. Voraussetzung dafür ist, die termingerechte Fertigstellung der Rennstrecke. Neben den Rennen stehen für das Team zusätzliche Einsätze bei den Messen Comtrans (20. bis 24. April) in Moskau, Automechanika (15. bis 19. September) Frankfurt , sowie IAA (23. bis 30. September) Hannover auf dem Kalender.
Eine logistische Herausforderung ist der Transport der Rennfahrzeuge, des gesamten Equipments und der Mannschaft. Fast eine komplette Weltumrundung bedeutet das für jedes der Transportfahrzeuge des Teams in der kommenden Saison. Selbstverständlich werden nur schadstoffarme Euro 5 Klasse Fahrzeuge dafür eingesetzt. Da die Boxen bei den Rennstrecken, in den meisten Fällen, nicht für Lastwagen dimensioniert sind, muss vom Team vor Ort eine „Werkstätte“ gebaut werden. Die routinierte und eingespielte Mannschaft, wartet und repariert dort die Renntrucks zwischen den Läufen.
Während die Techniker und Mechaniker sich um die Einsatzfähigkeit der Renntrucks kümmern, sorgt das Cateringteam für die Verpflegung der Hospitalitygäste und der Mannschaft. Der Gesamtauftritt wird vervollständigt durch hübsche Gridgirls, die ein gern gesehenes Fotomotiv darstellen.
Seit Jahren verpflichtet das Truck Race Team Allgäuer immer wieder Gastfahrer mit klingenden Namen. Neben den blaublütigen Prinzen Alfonso de Orleans y Borbone und Leopold von Bayern fühlt sich die Motorsportlegende Hans Joachim (Strietzel) Stuck besonders wohl im Renntruck. Den Vorjahressieg vom letzten Jahr möchte der Publikumsliebling in der kommenden Saison auf jeden Fall verteidigen.
Nachdem der Teambesitzer Egon Allgäuer nicht mehr an den Start gehen wird, kommen im FIA Championat Alexander Lvov und Adam Lacko zum Einsatz.
Der russische Löwe sammelte bereits im letzten Jahr erste Erfahrungen mit dem Team, den Konkurrenten und den europäischen Rennstrecken.
Der tschechische „Neuzugang“ oder „Heimkehrer“ Adam Lacko hat bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass er mit den „schweren Geräten“ bestens vertraut und vor allem schnell unterwegs ist.
Zum Selbstverständnis des Teams gehört es auch, mit professionellen Marketinginstrumenten zu arbeiten. So wird jedes Jahr vor Saisonbeginn eine Broschüre mit allen wichtigen Informationen rund um das Truck Race Team Allgäuer publiziert.
Auch auf der Website des Teams (www.truckrace.at) finden interessierte Besucher alle relevanten Fakten über die gelben Renntrucks aus Vorarlberg. An den Rennwochenenden werden die Ergebnisse aller Läufe sowie der Stand der Meisterschaft unmittelbar nach dem Rennlauf bereit gestellt. Ausführliche Fotogalerien stehen den Besuchern schnellstmöglich zur Verfügung.
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