In Graz und auf der Messe „Nutzen.Leben 2010“. Der erste Volvo 7700 Hybridbus in Österreich fährt nicht nur seit kurzem für die Grazer Verkehrsbetriebe AG, sondern auch einen Innovationspreis auf der Fachmesse für den öffentlichen Einkauf ein.
Als erste Stadt in Österreich setzt Graz einen Hybridbus von Volvo im Testbetrieb ein. Gerade vor dem Hintergrund der Feinstaubbelastung gehen die Grazer mit gutem Beispiel voran und setzen auf umweltfreundliche, innovative und energieeffiziente Alternativen. „Der Einsatz des Hybridbusses ist eine große Herausforderung, bietet aber
gleichzeitig die Chance, die ökologische Zukunft des Bus-Linienverkehrs mit zu gestalten“, so Dr. Wolfgang Messner, Geschäftsführer der Grazer Verkehrsbetriebe AG. Bei der Hybrid-Technologie wird der herkömmliche Dieselantrieb des Busses mit einem Elektromotor kombiniert. Die beim Bremsen entstehende Energie wird gespeichert und
zum Antrieb der Elektromotoren genutzt. Ein modernes Mobilitätsangebot mit klaren Vorteilen für alle, denn: Ein Hybridbus verursacht deutlich weniger Lärm, weil die Kombination aus Diesel- und Elektroantrieb ein deutlich leiseres Ein- und Ausfahren der Haltestellenbuchten ermöglicht. Das Fahrzeug entlastet die Umwelt mit einem um bis zu
30 Prozent geringeren CO2-Ausstoß. Und zudem senkt es die Feinstaubbelastung um bis zu 90 Prozent. „Für den Stop-and-Go-Betrieb ist Hybrid ideal, denn die entstehende Bremsenergie wird regenerativ wieder verwendet. Außerdem rechnen wir durch diese Technologie mit einer Kraftstoffeinsparung von wenigstens 20 Prozent“, erklärt Günter Kallus, Bus Manager von Volvo Bus Österreich.
Damit die angestrebten Einsparungen und Entlastungen nicht bloße Theorie bleiben, sondern in der Praxis bestätigt werden, wird der Einsatz des Volvo 7700 in Graz wissenschaftlich begleitet.
Penibel werden die nächsten 3 Jahre jede Menge Daten zum geringeren Kraftstoffverbrauch, zur sinkenden CO2-Emission und zur geringeren Lärmbelästigung dank Hybrid-Technologie gesammelt und ausgewertet. „Die messtechnische Begleitung übernimmt die TU Graz. Im Ergebnis erwarten wir ein scharfes ökonomisches und
ökologisches Profil des Hybrid-Busses von jeder Strecke“, sagt Günter Kallus. Auf Basis der Testergebnisse wird dann über den Ankauf weiterer Busse entschieden. Eingesetzt wird der Volvo 7700 Hybrid, der über xy Sitz- und xy Stehplätze verfügt, ausschließlich im innerstädtischen Linienverkehr.
Apropos: Zum Einsatz kam der Volvo Hybrid auch am 4. November 2010 auf der BBG Messe „Nutzen.Leben 2010“ am Messegelände in Wien. Im Laufe des Messetages präsentierten sieben Finalisten des „BBG-Innovationspreises 2010“ ihre wegweisenden Lösungen, die sie in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand umgesetzt haben. Unter
dem Jury-Vorsitz von Henrietta Egerth-Stadlhuber, Geschäftsführerin der Forschungsförderungsgesellschaft, wurde Volvo mit den Grazer Verkehrsbetrieben zweiter Sieger. Volvo ist dadurch einmal mehr seiner Verantwortung gerecht geworden, in der Gesellschaft einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz zu liefern.
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