Der RTW basiert auf dem Fahrgestell Iveco Daily 50 C 14 G/P (5,2 t zulässiges Gesamtgewicht, luftgefederte Hinterachse). Dieser Transporter mit monovalentem* CNG-Motor (CNG = Compressed Natural Gas = komprimiertes Erdgas) ist nach der zurzeit schärfsten EU-Abgas-Norm EEV (besonders umweltfreundliches Fahrzeug) homologiert. Sein Motor wurde aus dem robusten 3-l-Dieselaggregat der Daily-Baureihe entwickelt und leistet 100 kW (136 PS) über einen Drehzahlbereich von 2.730/min bis 3.500/min. Sein dieseltypisches hohes Drehmoment von maximal 350 Nm liegt bereits bei 1.500/min an und steht bis zu 2.730/min zur Verfügung. Diese Elastizität führt zu weniger erforderlichen Gangwechseln, niedrigem Verbrauch und damit zu großem Fahrkomfort, wozu auch die sehr niedrige Geräuschentwicklung beiträgt. Der CNG-Motor des Daily arbeitet mit der stöchiometrischen Verbrennung, wodurch Erdgas unterschiedlicher Reinheitskategorien nutzbar ist.
Durch den niedrigen Erdgaspreis – die Besteuerung von Erdgas als Kraftstoff ist bis 2018 auf niedrigem Niveau festgelegt – und örtlich unterschiedliche Subventionen (zum Beispiel durch Erdgas-Lieferanten) amortisieren sich die Mehrkosten für den CNG-Motor je nach Fahrleistung meist innerhalb von 18 Monaten. Der RKSH rechnet mit einer Amortisation der Zusatzkosten für den CNG-Antrieb bereits nach einem halben Jahr.
Erst vor wenigen Wochen hatte die Auslieferung mehrerer Iveco Daily CNG an ein Unternehmen der Betriebshygiene begonnen, und weitere Fahrzeuge dieses Typs wurden bereits bestellt.
Der gemeinnützige Verein RKSH, gegründet von sieben Rettungssanitätern, wurde im Dezember 1985 in Emden mit einer eigenen Rettungswache und drei Einsatzwagen aktiv. Rettungswache und Rettungswagen sind seitdem rund um die Uhr mit hoch motivierten und qualifizierten Mitarbeitern besetzt.
Die RKSH-Rettungswache mit einem Rettungswagen für die Gemeinde Krummhörn (Landkreis Aurich) und die angrenzenden Ortschaften wurde im Januar 1986 in Pewsum eröffnet. Damit wurde die bis zu diesem Zeitpunkt unversorgte Bevölkerung an den in Deutschland üblichen Standard der rettungsdienstlichen Versorgung angeschlossen. Seit 1993 ist der RKSH-Rettungsdienst in der Krummhörn durch einen Vertrag mit dem Landkreis Aurich gesichert. Die Rettungsleitstelle in Aurich ist über Funk jederzeit mit den Rettungsassistenten/innen verbunden und sorgt damit für die optimale Einsatzlenkung des RKSH-Rettungswagens aus Pewsum.
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