Bei einem vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) veranstalten Expertengespräch im Rahmen der Kampagne „Safe & Sober“ des Europäischen Verkehrssicherheitsrates wurden am 18. November 2010 in Wien nicht nur in der
Theorie weitere Initiativen im Kampf gegen Alkohol am Steuer vorgestellt. Sondern auch die Innovationen beim Volvo Alcolock in der Praxis intensiv getestet.
Aktueller Anlass waren einmal mehr, wenig erfreuliche Tatsachen: 10.000 Menschen werden jedes Jahr allein in der EU im Straßenverkehr von alkoholisierten Fahrern getötet. Weitaus mehr erleiden schwere Verletzungen für den Rest ihres Lebens. „Tatsache ist, dass Alkohol für 30% aller Verkehrstoten auf unseren Straßen verantwortlich ist. Während heute erfreulicherweise andere Unfalltypen rückläufig sind, steigt die Zahl der Unfälle aufgrund von Alkohol immer noch an“, bringt es Dr. Eva Eichinger-Vill vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie auf
den Punkt. „Auch wenn die Lkw-Fahrer in dieser Statistik unterrepräsentiert sind, ist es trotzdem unsere Pflicht als Hersteller entsprechende Vorkehrungen zu treffen“, unterstreicht Otto C. Frommelt, Geschäftsführer Volvo Austria GmbH, die Verantwortung der schwedischen Sicherheitspioniere.
Volvo Trucks hatte sich bereits vor Jahren entschlossen, alles zu unternehmen, um dem Alkoholmissbrauch am Steuer entgegen zu wirken. Alkohol im Straßenverkehr ist sicherlich ein kompliziertes Problem, das verschiedene Maßnahmen erfordert. Aber mitunter gibt es einfache Lösungen. Ein einmaliges Ausatmen kann ausreichen. Der seit
2005 werksseitig eingebaute Alcolock von Volvo Trucks ist bis dato kontinuierlich weiter entwickelt worden. Mittels modernster Brennstoffzellen-Technik wird der Alkoholgehalt in der Atemluft gemessen und die Zündung bei Überschreitung der zulässigen Grenze blockiert. Das Verfahren ist höchst zuverlässig, hat eine äußerst geringe Fehlerquote und verursacht keine unnötigen Stehzeiten. Davon konnten sich im Anschluss an die Veranstaltung die Tagungsteilnehmer in einem bereitgestellten Volvo FH mit integriertem Alcolock selbst überzeugen.
Für Volvo Trucks in Österreich ist es sehr erfreulich, dass dieses System von Kundenseite immer stärker nachgefragt wird. Das Transportunternehmen Fluckinger aus Volders in Tirol setzt bereits bei seinen 200 Volvo Lkw auf die Ausstattung mit Alcolock. Für die 260 Mitarbeiter gehört es mittlerweile zur Routine vor Fahrtantritt die Atemluft zu testen. Andreas Fluckinger, Geschäftsführer des gleichnamigen Transportunternehmens, dazu: „Mit der Verwendung des Alcolock wollen unsere Fahrer bewusst ein Zeichen setzen und der oft geäußerten Meinung, die Truckerbranche sei Verursacher des Problems, entgegentreten.“
Kärnten: Baustellensaison startet mit zwei Großprojekten - Gegenverkehrsbereiche auf der Süd und der Karawanken Autobahn
Volvo übernimmt die Führung in der Schwergewichtsklasse - Der Volvo FH16 kommt jetzt in einer Version für Schwertransporte mit...
Wechselhaftes Wetter sorgt für Schlaglochrekord - Immer mehr Frostschäden treten auf
Dominanz von Andreade Roberval! - Ein fehlerfreies Rennwochenende absolvierte der Scaniapilot Andreade...
Spannung zum letzten Lauf im Sambaland! - Felipe Giaffone auf VW oder Andreade Roberval auf Scania – einer der beiden...
Jarama - Rennbericht vom Sonntag - Die Truck Race Saison 2010 ist vorbei – und das Finale verlief aus Sicht...