Nogaro
Der zweite Tag auf dem Circuit Paul Armagnac begann für die beiden Fahrer des Truck Race Team Allgäuer durchaus viel versprechend. Bereits im Warm up „lief es“ bei Adam Lacko und Alexander Lvov, für die beiden MAN Race Trucks war ein gutes Set up gefunden worden. Im Zeittraining um die Superpole der besten zehn Fahrer rangierten Lacko und Lvov nach fünf schnellen Runden hintereinander auf den Plätzen sechs und sieben.
Wie schon am vorangegangenen Wochenende in Spanien zeigte Alexander Lvov auch diesmal wieder eine sehr gute Leistung. Im ersten Championshiprace behauptete er sich auf dem siebten Platz, was für das zweiten Rennen einen Startplatz in der ersten Reihe bedeutete.
Obwohl Adam Lacko in diesem Lauf nach eigener Einschätzung ebenfalls gut unterwegs war, reichte das nicht für seinen Landsmann David Vrsecky im Freightliner. Vrsecky vs. Lacko: Fast schon ein Klassiker, diesmal drängte der Pilot des Buggyra-Teams den gelben Truck ins Kiesbett. In der Folge kämpfte sich Lacko zurück, mehr als Rang 10 war für ihn allerdings nicht zu holen.
Nogaro
Im zweiten Rennen sah es lange Zeit nach einer kleinen Sensation aus. Alexander Lvov erwischte einen perfekten Start und setzte sich an die Spitze des Feldes. Acht Runden lang konnte der Russe alle Angriffe seiner Konkurrenten parieren. Ausgerechnet in der Kurve, in der im vergangenen Jahr Egon Allgäuer mit einem „Zangenangriff“ außer Gefecht gesetzt wurde, wollte Verfolger Markus Oestreich auf der Innenbahn vorbei. Da die Lücke definitiv zu schmal war, krachte der Renault-Fahrer ins Heck von Lvovs MAN, der sich daraufhin so unglücklich drehte, dass die Kontrahenten noch einmal ineinander fuhren und schließlich beide bis zu den Achsen im Kiesbett versanken. Das Rennen war damit „gelaufen“ für Lvov, der noch auf Platz 19 in den Ergebnislisten auftaucht, da zum Zeitpunkt der Karambolage mehr als 70 Prozent der Renndistanz absolviert waren.
Adam Lacko kämpfte in diesem Lauf mit technischen Problemen und musste sich deshalb schon nach wenigen Runden aus der Spitzengruppe verabschieden. Am Ende rangierte er zwei Plätze vor seinem Teamkollegen an 17. Position.
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